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15 Mart 2011 Salı

Kinderzahl im Osten überholt Westdeutschland

(nth) Nach 17 Jahren haben ostdeutsche Frauen erstmals wieder mehr Kinder als Frauen in Westdeutschland, so das Statistische Bundesamt. Die durchschnittliche Anzahl der Kinder pro Frau in Ostdeutschland stieg 2008 auf 1,4 und liegt damit um 0,03 höher als in den alten Bundesländern. Damit setzt sich der Wiederanstieg der Geburtenhäufigkeit nach dem Einbruch in den 90-iger Jahren fort. Nach der Wiedervereinigung hatten 1991 erstmals die Frauen im Westen mehr Kinder bekommen als die im Osten. In 2007 zogen Ost und West mit 1,37 Kindern pro Frau gleich.
Um den Vergleich zwischen Ost und West zu optimieren, grenzten die Statistiker bei dieser Berechnung das früher geteilte Berlin aus. Sachsen hatte 2008 mit einer Geburtenziffer von 1,44 bundesweit die Nase vorn, gefolgt von Schleswig-Holstein und Niedersachsen mit je 1,42 Kindern pro Frau. Die höchste Steigerung legte Mecklenburg-Vorpommern hin: Der Wert stieg von 1,36 auf 1,41. Aus statistischer Sicht muss eine Frau im Schnitt aber 2,1 Kinder zur Welt bringen, damit die Bevölkerung nicht schrumpft. Im westlichen Bundesgebiet lag die Geburtenziffer pro Frau zuletzt 2001, mit 1,38 Kindern pro Frau und 2000, mit 1,41, höher als 2008.
Die niedrigsten durchschnittliche Kinderzahl gab es 2008 in den Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin sowie im Saarland mit Werten zwischen 1,25 und 1,30. In den anderen Flächenstaaten betrug sie zwischen 1,36 und 1,40.

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