Die Bundesregierung plant einem Zeitungsbericht zufolge das Elterngeld nicht nur bei Hartz-IV-Empfängern zu streichen, sondern auch für Mini-Jobber das Elterngeld zu kürzen.
Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, soll nicht nur ALG 2-Empfänger auf den Staatlichen Zuschuss verzichten. Das Bundesfamilienministerium plant offenbar nach einem Referentenentwurf auch das Elterngeld für Geringverdiener mit dem sogenannten "Kinderzuschlag " deutlich zu streichen.
Rund 155 Millionen Euro will die Schwarz/Gelbe Bundesregierung durch ein niedrigeres Elterngeld bei Nettoeinkommen von mehr als 1240 Euro im Monat sparen. Bei ärmeren Familien summiert sich das Ersparte sogar auf 440 Millionen Euro. Beziehern von Elterngeld mit höherem Einkommen wird dagegen deutlich weniger zugemutet.
Der Gesetzentwurf rechtfertigt die Elterngeld-Kürzungen damit, es sollten mehr Anreize für Erwerbslose geschaffen werden, wieder eine Arbeit aufzunehmen.
Die Kürzungen bzw. Streichungen beim Elterngeld gehören zum Sparpaket der Bundesregierung. Ein gutes Drittel des Sparvolumens sollen durch Kürzungen bei Sozialleistungen von mehr als 13 Milliarden Euro im Jahr 2011wieder reingeholt werden.
Quelle: otz.de